Der Satyr

 

Sie wollten schon immer mal tun wozu auch immer sie Lust hatten? Sie sollten Satyr werden!

 

In der heutigen Zeit ist es schwer zu sagen was genau ein Satyr ist. Die Moderne zeigt den Satyr mit kleinen Bockshörnern sowie dem Unterleib eines Bocks aber dem Oberkörper und Kopf eines Menschen. Allerdings ist dieses Bild eine Vermischung des Satyrs mit dem Gott Pan und den Faunen, weswegen es schwer zu sagen ist wie die Satyrn nun genau aussehen. Sollte einem Leser ein Satyr begegnen, so würde ich mich über eine kurze Info über sein Aussehen freuen.

 

Die Satyrn erscheinen das erste Mal als Gefährten des Dionysos, des griechischen Weingottes und scheinen ausschließlich männlichen Geschlechts zu sein. Diese frechen Waldgeister waren den ganzen Tag damit beschäftigt Wein zu trinken, sich den Wanst voll zuschlagen, zu musizieren und zu tanzen und natürlich der ein oder anderen Nymphe nachzustellen. Diese animalische Lüsternheit die sie ausleben ist der Grund dafür dass sie von einigen als dämonische Wesen angesehen werden. Die christlichen Religionen nahmen sie sogar als Vorbild für den Teufel, der ebenfalls auf Hufen und mit Hörnern in der Unterwelt regiert.

 

Ob es heute überhaupt noch Satyrn gibt, ob sie immer noch in der Begleitung von Nymphen durch die griechischen Wälder laufen kann an dieser Stelle nicht beantwortet werden, aber vielleicht sollte man einfach mal im Olymp vorbeischauen und den Gott des Weines Höchstpersönlich danach fragen.

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