Der Poltergeist von Cideville (F)

Die gespenstischen Aktivitäten, die 1850 im Pfarrhaus von Cideville in der Normandie registriert wurden, sind als die wahrscheinlich abwechslungsreichsten eines einzelnen Poltergeistes beschrieben worden.
34 Zeugen sollten über die Belästigungen berichten, als ein Mann namens Felix Ihorel den Dorfpfarrer von Cideville, Pater Tinel, wegen Verleumdung vor Gericht brachte, weil dieser ihn als Hexer bezeichnet hatte.
Der Pater kam zu dieser Anschuldigung, weil er Ihorel für den Urheber aller merkwürdigen Geräusche und Geschehnisse in seinem Haus hielt.
Der Fall hatte nahezu alle typischen Merkmale eines Poltergeistphänomens: Klopfen; rhythmisches Trommeln bekannter Melodien; Tische und Stühle, die in Bewegung geraten; Messerwerfen; Schreibpulte, die auf und ab schweben; Steine-Werfen; plötzliche Windwehen im Haus sowie Kissen und Bettdecken, die weggerissen wurden.
Trotz intensiver Nachforschungen wurde der Fall nie zufriedenstellend aufgeklärt.

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