Das Spukhaus von Melchior Joller (CH)

Im Jahr 1862 war Melchior Joller Abgeordneter im Schweizer Parlament ein angesehener liberaler Bürger und Anwalt, ein Mann der sich nie mit Spuk oder Geistern beschäftigen musste, bis er eines Tages durch unerklärliches Klopfen und Kratzen belästigt wurde, was nur der Anfang der unerklärlichen Ereignisse werden sollte.
Anfangs bemerkte er selbst nicht, was in seinem Haus in der Spychermatt vorging, bis er eines Tages von einer Geschäftsreise nach Hause auf das Gut seiner Vorfahren in Stans beim Vierwaldstätter See zurückkehrte,
und er seine Familie, bestehend aus Frau und sieben Kindern, weinend in einer Ecke der Scheune vorfand.
Sie behaupteten, dass das Haus von einem "bösen, verderblichen Geist"
heimgesucht würde.

 

Melchior Joller, der ein ordnungsliebender, besonnener Mann war, wollte zuerst den Berichten keinen Glauben schenken, aber bald hörte auch er gespenstische Geräusche in seinem Haus und spürte, wie er von etwas Unsichtbaren berührt wurde.
In der darauf folgenden Zeit ereigneten sich weitere Spukphänomene.
In der Wohnstube wurden wie von Geisterhand Möbel umgeworfen, und
Türen schlugen von selbst mit lauten Krachen zu oder wurden aufgestoßen.
Durch den Kamin des Hauses kommend, flogen faustgroße Steine durch die Wohnstube, um dann durch das Fenster, um dann im Garten, in dem sich die Töchter befanden, zu landen.

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