Das Gespenst von Connemara (IR)

Die Geschichte vom Spuk im Renvyle House in Connemara, Grafschaft Galway, sowie vom Geist, den der berühmte irische Dichter William Butler Yeats (1865-1939) beschworen haben soll, gilt als eine der faszinierendsten Geschichten.
Einem Bericht zufolge erreichte Yeats den Geist über ein Medium und erfuhr, dass er sich gegen Menschen richtet, die in seinem ehemaligen Zimmer wohnen. Der Dichter nahm dem Geist dann das Versprechen ab, nicht mehr zu spuken, wenn der Raum für Besucher gesperrt werden würde. Tatsächlich blieb alles ruhig, bis ein besonders neugieriger Gast sich der Anordnung widersetzte - und daraufhin kam der Geist noch einmal zurück.
Das Haus wird heute als Hotel genutzt, gehörte jedoch vorher einem anderen irischen Schriftsteller, nämlich Oliver St. John Gogarty. Dieser arrangierte, obwohl er sich der Tatsache völlig bewusst war, dass das Haus den Ruf eines Spukhauses besaß, in den späten zwanziger Jahren unseres Jahrhunderts eine Reihe von Seancen, an denen Yeats teilnahm - und versuchte, mit dem Geist Verbindung aufzunehmen.
Yeats gebührt persönlich die Ehre, den Geist eines früheren Hausbewohners beschworen zu haben, der sich mit blossen Händen erwürgt haben soll und dessen ruheloser Geist hier noch immer umgeht. Mehr als ein Bewohner bestanden darauf, das Zimmer zu wechseln, aber nur wenige haben jemals ihren Wunsch, umziehen zu wollen, begründet.
Viele Menschen halten nun das Renvyle House für das spukreichste Haus Irlands, und es gibt sogar die Vermutung, dass sich eine weitere grosse "ätherische Gestalt" zu dem Spuk gesellt hat: Der Geist von W. B. Yeats höchstpersönlich!
...damit wäre er der erste Nobelpreisträger, der nach seinem Tode als Gespenst wiedergekehrt ist.

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