Im Bann des Meisters!

Hay meine Lieben. Das was ihr hier lesen könnt ist der Anfang von meiner ersten langen Story.  Sobald das nächste Kapitel fertig ist, stelle ich ein neues ein. Immer wenn ein neues Kapitel anfängt, kommt übriegens eine Hinweißüberschrift ^^

Viel Spaß

______________________________________________________ 

Prolog!

’’Gestern war ein schöner Tag. Die Sonne schien. Die Menschen waren glücklich. Ach was mache ich mir eigentlich vor? Es ist doch eh alles zum kotzen. Mein Freund hat ein Ende mit unserer Beziehung gemacht. Meine Mutter schlägt mich Grundlos und mein Vater ist Alkoholiker. Wenn das noch nicht schlimm genug wäre ist mein Onkel ein Workaholic und meine Tante ist vor einem halben Jahr abgehauen. Hat sich irgendwo in die Türkei abgesetzt. Das Leben ist einfach nur scheiße, weil wenn man mal überlegt wird man nur geboren um später mal in einer Holzkiste, vergraben unter der Erde zu liegen. Wir lernen laufen und sprechen. Lesen, schreiben und rechnen wird uns dann in der Grundschule beigebracht. In den weiterführenden Schulen lernt man dann verschiedene Arten zu rechnen und so weiter. Das alles machen wir nur um eine vernümpftige Arbeit zu bekommen. Dann arbeit man Tag für Tag für Tag und wirft das Geld eh entweder für irgendeinen Stuss aus dem Fenster oder spart alles zusammen damit man eine große Beerdigung bekommt. Aber wozu? Als die Neandertaler noch lebten gab es auch keine großen Beerdigungen. Da wurden die Toten nur verbuddelt. Aber was solls. So verfallen wir doch alle in den Wahn. . . ’’

Schreibe ich jetzt noch weiter oder war es das erstmal? Diese Frage stelle ich mir jedes Mal. Ich habe noch so viele ungeklärte Fragen in meinem Kopf die nur vor Qualen schreien und endlich aufgeschrieben werden wollen. Ich bin froh darüber dass ich mir endlich einen neuen Laptop geholt habe. Okay. Neu kann man nicht sagen. Er ist gebraucht. Ein Compaq6720s. Ich warte immer noch auf meine Tastatur die ich mir bei Ebay bestellte. Denn einige Tasten fehlen.

Ich schaue mich im Zimmer um und sehe nur ein schwarzes Bett mit weißem Bettzeug auf dem optimistischer Pessimist steht. Als ich diesen Bezug sah, musste ich ihn haben. Doch jetzt nervt er mich. Ich werde Heute eh einen anderen Bezug drauf ziehen. Neben dem Bett steht ein kleiner Nachttisch. Er ist aus Holz und hat einige Muster. Es sieht aus wie verkrüppelte eiserne Kreuze. Warum ich das so denke weiß ich selbst nicht. Aber egal. Der lila Wecker den ich auf den Nachttisch gestellt habe, passt irgendwie nicht zum Raum. Die Wände sind Blutrot. Dann habe ich dunkelbraunes Laminat drin was wie Paket ausschaut. Gegenüber von dem Bett steht mein Schreibtisch. Auf ihm steht mein Laptop an dem ich immer meine Gefühle, Ängste, Gedanken und so weiter rein tippe. Deswegen muss der Akku vom Lappy auch immer voll sein. Doch jetzt denke ich, gehe ich erstmal etwas essen. Es ist 12Uhr Mittags und ich habe Hunger. Kann davon kommen das ich den ganzen Tag über nichts gegessen habe. Aber was soll es. Ich gehe also durch den zum Laminat passenden Türrahmen. Dann die Treppe runter die mein Ex mit im viktorianischen Style gebaut hatte. Ich habe gehofft das wir länger zusammen bleiben als 9 Jahre, aber naiia. Wir wollten in 5Wochen heiraten. Aber was solls.

Die Küche sieht mal wieder aus wie auf einem Schlachtfeld. Ich muss wirklich neue Teller kaufen. Aber momentan sieht es sehr knapp aus mit Geld. Da ich dieses Jahr auf dem WGT war, und erst noch ein paar Outfits kaufen musste, wollte. Es hat sich jedenfalls gelohnt. Ich hoffe das ich noch Eier habe…

Nächste Woche zieht meine beste Freundin bei mir mit ein da sie sich ebenfalls von ihrem Lebenspartner getrennt hat. Ich hoffe nur das sie mich nicht zu sehr nervt. Ich hatte schon immer eine Abneigung gegen den Umgang mit anderen Personen. Das ist sehr makaber, aber dennoch sehr interessant. Ich habe ja erst Psychologie studiert und daher finde ich es doch interessant wenn ich mit Menschen spreche die irgendwelche Probleme und Macken haben und versuchen diese los zu werden. Aber dennoch. Ich finde es immer noch interessant dass ich von der Psychologie auf Mode gekommen bin. Aber desingen macht einfach nur Spaß. Da spreche ich aus Erfahrung.

Mist. Keine Eier mehr da. Dann gehe ich eben einkaufen. Was brauche ich denn noch alles. Käse, Butter, Salz und ein Hähnchen. Dann geh ich schnell zu Netto oder Edeka rüber.
Also gehe ich wieder hoch und zeihe mir meine neuen Undercoverboots an und werfe mir den alten Ledermantel über den Jule mir zum Sweet16 geschenkt hat. Das war ne Feete. Ich die Haustür ran, gehe zur Garage, und hole mein Fahrrad. Es ist so ein schöner Tag. Da will ich mal nicht mit der Ducati fahren. Ich schwinge dann meinen Hintern auf den Sattel und gurke los. Der Weg in die Stadt ist so schön ruhig und harmonisch. Ich komme immer an einer schönen Wiese vorbei. Die Sonnenblumen neigen sich leicht in den warmen Sommerbriesen. Eben so das Mannshohe Graß. Es ist ein wunderschöner Anblick wie die Vögel miteinander spielen und wie die Schmetterlinge in den Briesen umherfliegen. Blaue und violette Blumen schauen immer mal durch das Gras. Wie kleine Punkte sehen sie aus. Am Rande des Feldes stehen vereinzelt Laubbäume und Hunde tollen durch das Grass. Ab und zu sehe ich auch Kinder und Jugendliche die sich hier die Zeit vertreiben mit dem pflechten von Blumenkränzen, dem Fotografieren von Blumen und Tieren, oder welche die einfach nur da sitzen und reden. Gestern habe ich eine junge Dame getroffen die sich an einen Baum setzte und einfach vor sich hin zeichnete. Sie hat mir eine Zeichnung geschenkt. Eine wundervolle Sonnenblume. Die harmonische Ruhe wird nur leider am Ende dieses Feldes gestört. Denn jetzt kommen die ersten Straßen und die ersten Geschäfte. Gut das Edeka gleich als erstes kommt. Ich steige ab und schiebe auf das Gelände. Der Hähnchenmann steht da, also hole ich gleich ein fertiges. Aber erstmal gehe ich rein und hole die Eier und alles was ich noch so brauche..
Ich betrete den Supermark und sehe Jenny, Meine beste Freundin. Sie kommt auf mich zu und ruft durch den ganzen Laden meinen Namen :,,Sasah!’’
Man ist das peinlich. Die Leute gucken uns schon alle an. Aber was solls.

Wir machen Smal-Talk. Reden über das schöne Wetter und über das Unglück in Japan. Danach beschließe ich dann dass ich noch mit zu ihr gehe. Alles ist nun besorgt.

,, Wo ist dein Fahrrad, Sasah?’’, fragt mich Jenny plötzlich.
,,Keine Ahnung. Ich habe es hier angeschlossen. Es kann doch nicht einfach so verschwinden. Es wurde bestimmt geklaut. So ein Mist. Und ich wohne doch hinten in der Wallachhai. Scheiße eyy.. Man.!!’’ Antworte ich genervt und gehe hinter Jenny her. Die Tasche ist echt schwer und die darf ich dann nachher zu mir nach Hause schleppen. Na toll. Jenny geht schon vor weil ich die Tasche immer mal absetzten muss. Ich richte mich wieder auf und sehe Ihn. Ein Mann. Er ist ganz in schwarz gehüllt, so wie ich. Seine Haut ist eben so wie meine Haut sehr hell, nur sieht er so aus als sei er Tot. Ich kann alles genau erkennen, nur seine Augen nicht. Er trägt eine schwarze Sonnenbrille. Als er an mit vorbei geht wird mir auf einmal eiskalt. Ich weiß auch nicht wieso, aber ich muss hinter ihm her schauen. Mit entsetzten scheut es ihm nicht auch hinter mit her zu schauen. Ich habe Angst.

Warum schaut er mich an? Warum muss Ich ihn anschauen…
,,Sasaaaaaaaaaaaaaaah.! Wo bleibst du denn.?,, fragt mich Jenny genervt und schaut zu mir. Ich antworte nicht und gehe einfach los. Sie muss ja nicht alles wissen, oder? Ach was solls. Ich trotte hinter ihr her als wäre ich ein kleiner Hund. Das ist irgendwie deprimierend. Aber ich kann nichts dagegen machen. Noch nicht. Irgendwann ist es so weit. Da stelle ich mich auf und sage ,,NEIN.!!!!’’ Aber erst wenn ich den nötigen Mut dazu habe. Ach was bilde ich mir ein. Es wird nie so kommen das Ich mal sage wo es lang geht. Es wird nie so kommen das Ich mal sage wer cool ist. Ich denke meine Mutter hat doch ganz Recht. Ich bin eine Pessimistin. Aber was kann ich denn bitte dafür das ich eben so denke.

Endlich sind wir bei Jenny angekommen. Der Weg durch den Wald ist mir gar nicht aufgefallen. Komisch aber wahr.

Sie holt ihren Schlüssel aus der viel zu überfüllten Handtasche und schließt auf. Ich hoffe ihre Mutter ist nicht da. Die schreit immer so rum. Kein Wunder das Jenny nicht so gerne welche mit zu sich nimmt. Aber egal, denn es geht mich ja schließlich nichts an in welchem familiären Zustand die alle grade sind. Hauptsache bei mir und meiner Familie ist alles in Ordnung. Auch wenn meine Schwester mit 16 ausgezogen ist und ich mit 19 auch. Aber was soll es. Ich habe Kontakt zu meiner Mutter und zu meinem Vater. Meine Schwester kommt mich auch regelmäßig besuchen. Beziehungsweise, kam mich regelmäßig besuchen. Seit dem sie mit diesem Jan zusammen ist hat sie sich völlig verändert. Ich weiß nicht wieso, aber Leila sollte die Beziehung beenden. Es wäre besser für sie. Sie fängt an zu Kiffen und wenn ich mich nicht verguckt habe, dann spritz sie sich auch Heroin. Sie wird immer mehr wie Jan. Ein Albtraum.

Das Familienleben ist im Eimer wegen Leila. Ich weiß nicht wirklich ob ich mich noch mal bei meinen Eltern blicken lassen soll. Ich habe keine Lust auf Schläge und auf den Geruch von Bier und so ein Scheiß. Und mein Onkel ist eh 24 Stunden arbeiten weil seit dem meine Tante Jana weg ist, arbeitet er nur noch. Und ich werde wahrscheinlich nie heiraten da ich eh ein schlechtes Händchen für meine Lebenspartner habe. Der Erste hatte mich verarscht. Den Zweiten habe ich InFlagranti erwischt. Die anderen waren alles Kiffer. Und der Letzte den ich hatte ist spurlos verschwunden. Ich weiß nicht wieso aber ich habe das scheiß Gefühl das ich ihn weg geekelt haben. Wie gesagt.

Aber eins wird mir grade klar. Ich, Shaiene Kröpcke, bin eine komische Person.

Impressum | Datenschutz | Sitemap
(c)Our-Mystical -World